Schwächere Konjunktur macht sich bemerkbar

Umsatzrückgang bei Trumpf Schweiz

Die Trumpf Schweiz AG verzeichnet zum Abschluss des Geschäftsjahres am 30. Juni ein Umsatzminus von gut sieben Prozent. Gruppenweit konnte der Umsatz trotzdem gesteigert werden.

Von Redaktion GRimpuls Do, 24.10.2019

Das Ergebnis von Trumpf Schweiz sei von einer Trendwende im Auftragseingang geprägt, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Diese sei zum einen durch die Konjunktur und zum anderen durch Produktverlagerungen innerhalb des Trumpf-Produktionsverbundes verursacht worden. Dies habe einen signifikanten Abbau des Auftragsbestandes bei allen Exportprodukten nach sich gezogen. 

Der Markt Schweiz habe im Geschäftsjahr 2018/19 entgegen des Trends trotzdem einen positiven Auftragseingang erzielt. Gründe hierfür seieneine relativ schwache Abhängigkeit von der Automobilbranche sowie starke Branchen wie Medizintechnik, Pharma-, Uhren- und Schmuckindustrie.

Die Trumpf-Gruppe mit Sitz im deutschen Kitzingen verzeichnete im per 30. Juni 2019 abgeschlossenen Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung von 6,1 Prozent auf 3,78 Milliarden Euro. Gesunken sind hingegen der Auftragseingang auf 3,68 Milliarden Euro (-3,1 Prozent) sowie das operative Ergebnis auf 349,3 Millionen Euro (-34,7 Prozent). Trumpf begründet den Rückgang des Auftragseingangs mit der rückäufigen Konjunktur.

Investitionen in Klimaschutz

Bis Ende 2020 hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, weltweit CO2-neutral zu produzieren. Das Unternehmen emittiert heute nach eigenen Angaben weltweit rund 90'000 Tonnen CO2 im Jahr, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Erreichen will die Trumpf-Gruppe dieses Ziel mit dem Abschluss von weiteren Grünstrom-Verträgen und dem Erwerb von Zertifikaten zur Kompensation der Emissionen aus der Verbrennung von Kraftstoffen, Heizöl und Erdgas.