Würth-Gruppe steigert Umsatz und verzeichnet ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau.

Trotz Corona auf Vorjahresergebnis

Trotz der Coronapandemie konnte die Würth-Gruppe den Umsatz leicht steigern. Während die Umsätze in traditionellen Bereichen rückläufig waren, boomte das E-Commerce-Geschäft. Das zeigt der vorläufige Konzernabschluss der Würth-Gruppe.

Von Redaktion GRimpuls Mo, 25.01.2021

Der Umsatz der Würth-Gruppe betrug laut dem provisorischen Konzernabschluss 14.41 Milliarden Euro gegenüber 14,27 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Schweizer Gesellschaften der Würth-Gruppe schlossen 2020 mit einem Umsatz von 966,5 Millionen Euro ab, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 1,8 Prozent bedeutet, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Umsatzentwicklung des vergangenen Jahres spiegle die unterschiedlichen Auswirkungen der Pandemie auf einzelne Branchen und Märkte wieder, heisst es in der Mitteilung weiter. Während die Division Bau (plus 12,3 Prozent) oder auch der Elektrogrosshandel Deutschland (plus 10,8 Prozent) mit einem Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich sehr gut gelaufen seien, waren die Umsätze aus den Bereichen, die den Automobil- und Maschinenbau direkt beliefern, rückläufig.

Überproportional um 5,8 Prozent gewachsen ist der E-Business-Umsatz. Er lag 2020 bei 2,8 Milliarden Euro. Der Anteil am Konzernumsatz habe sich damit um einen Prozentpunkt auf 19,3 Prozent erhöht. Damit habe der Bereich E-Business als Teil der Multikanalstrategie nochmals stark an Bedeutung gewonnen, schreibt die Würth-Gruppe. Das Betriebsergebnis des Konzerns liege nach vorläufigen Berechnungen mit 770 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Trotz der Coronakrise hat die Würth-Gruppe keine Stellen abgebaut. So beschäftig das Unternehmen in der Schweiz mit 1442 Mitarbeitenden praktisch gleich viele wie im Vorjahr. Weltweit sind 78'686 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Würth tätig. 

Die Prognosen für das laufende Jahr seien zurückhaltend optimistisch, wie die Würth-Gruppe schreibt. Insbesondere der Start der Coronaimpfungen sowie die Amtsübernahme von Präsident Joe Biden in den USA lassen hoffen, dass wichtige Handelsbeziehungen wiederbelebt und entscheidende Bündnisse wieder aufgenommen würden und somit Verunsicherung und Unruhe verdrängten, wird Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, in der Mitteilung zitiert.