Für die Wertschöfpungsstudie zum Tourismus im Kanton Graubünden läuft die zweite Befragungsrunde.

Tourismusstudie: Zweite Befragung startet

Der Auftakt zur Wertschöpfungsstudie des Tourismus im Kanton Graubünden ist mit der Gästebefragung in der Sommersaison erfolgreich verlaufen. Auch in der bevorstehenden Wintersaison werden wiederum Gäste, Einheimische und Zweitwohnungsbesitzer befragt. Neu sind auch Unternehmen dabei.

Von Redaktion GRimpuls Di, 11.10.2022

Woher kommen die Gäste im Kanton Graubünden? Wie lange bleiben sie und wofür geben sie Geld aus? Antworten auf diese Fragen soll eine Wertschöpfungsstudie bringen, die das Amt für Wirtschaft und Tourismus bei der Firma EBP Schweiz in Auftrag gegeben hat. Die mit der Studie erhobenen Daten sollen Hinweise für die Weiterentwicklung des Tourismus im Kanton geben, wie die Standeskanzlei in einer Mitteilung schreibt.

Im vergangenen Juni startete die grossangelegte Befragung von Tagesgästen und übernachtenden Gästen in ganz Graubünden. An über 150 Standorten und Events in allen Regionen führten Befragerinnen und Befrager über 13 000 Kurzinterviews mit Gästen aus dem In- und Ausland. Die erlangten Daten würden Auskunft über die Gästestruktur sowie das Ausgabeverhalten der Befragten geben, heisst es in der Mitteilung weiter. 

Befragerinnen und Befrager gesucht

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Damit die Gästebefragung im geplanten Umfang durchgeführt werden kann, werden in allen Regionen des Kantons Befragerinnen und Befrager für einen flexiblen Einsatz gesucht. Interessierte ab 17 Jahren, die gegen eine entsprechende Entlöhnung an touristischen Hotspots (Ortszentren, Schneesportgebiete und Events) Gästebefragungen durchführen möchten, können sich unter befragungen@ebp.ch melden.

In der Wintersaison von Dezember dieses Jahres bis im April 2023 folgt nun die zweite Befragungsrunde. Dies mittels Interviews von Einheimischen und Feriengästen. Weiter haben im Rahmen der zusätzlichen Befragung von Zweitwohnungsbesitzerinnen und -besitzern bereits 5000 Personen einen Online-Fragebogen ausgefüllt. Dazu wurden sie von den jeweiligen Gemeinden oder den Tourismusorganisationen per Post eingeladen.

In weiteren Teilen des Kantons werde die Einladung zur Teilnahme an dieser Umfrage er noch folgen, schreibt die Standeskanzlei weiter. Die Erhebungen der Angebots- und Nachfrageseite dauern bis Sommer 2023. Um verlässliche Aussagen machen zu können, werde eine Teilnahme von möglichst vielen Befragten begrüsst.

Die Resultate der Umfrage werden Anfang 2024 vorliegen.