Nach langer Vorbereitungszeit ist der Technopark Graubünden offiziell in Betrieb.

Technopark Graubünden in Landquart eröffnet

Am Mittwoch, 17. November ist der Technopark Graubünden in Landquart offiziell eröffnet worden. Am Eröffnungsakt nahmen der Bündner Regierungsrat Marcus Caduff und die liechtensteinische Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni teil.

Von René Mehrmann Do, 18.11.2021

Seit seinem Amtsantritt als Bündner Wirtschaftsminister habe ihn das Thema eines Technoparks Graubünden beschäftigt, sagte Caduff in seiner Ansprache zur Eröffnung. Seit Anfang Jahr hätten nun neun Startups ihre Tätigkeit aufgenommen. Caduff zeigte sich auch überzeugt, dass der Technopark Graubünden die Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Graubünden und der Region Rheintal stärke.

 

Erfreut über das erste Tätigkeitsjahr zeigte sich Rudolf Minsch, Präsident des Verein Technopark Graubünden. Wegen einer Coronainfektion konnte er nur per Videoschaltung an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Minsch betonte, dass der Technopark nach diesem ersten Jahr besser dastehe als geplant.

«Wir sind auf Kurs und optimistisch, dass der Technopark ein Anziehungspunkt und eine Zuhause für technologieorientierte Jungunternehmen wird», so Minsch. Graubünden sei bisher nicht auf der Landkarte für Startups gestanden, das solle sich nun ändern. Das langfristige Ziel sei es deshalb, Graubünden zu einem festen Platz auf der Startup- und Innovationslandkarte der Schweiz zu verhelfen.

Technopark Graubünden Innenansicht Technopark Graubünden Innenansicht

Blick in die Räumlichkeiten des Technoparks Graubünden. (Bild René Mehrmann)

 

Kooperation mit Liechtenstein

Eingebettet ist der Technopark Graubünden in ein ganzes Netzwerk von solchen Parks. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit dem Technopark Liechtenstein. Monauni betonte denn auch die Wichtigkeit der regionalen und nationalen Zusammenarbeit im Bereich des Wissens- und Technologietransfers. Sie zeigte sich erfreut, dass der Technopark Liechtenstein als Gründungsmitglied zum Erfolg des Technoparks Graubünden einen Beitrag leisten konnte.

Auch Caduff zeigte sich überzeugt, dass der Technopark Graubünden die Standortattraktivität und Wettbewerbsfähig nicht nur des Kantons Graubünden sondern auch der Region Rheintal essenziell stärke. Zusammen mit dem Technopark Liechtenstein würden wesentliche Technologiethemen für die Region besetzt.

Regional und national verankert

Unterstützung erhält der Technopark Graubünden auch durch etliche Unternehmen, wie die Trumpf Schweiz, die Hamilton-Gruppe, Cedes und die Integra Biosciences. Diese Unternehmen haben Kooperationsvereinbarungen mit dem Technopark unterschrieben. Ergänzt werden sie durch Kooperationen mit Bildungs- und Forschungsinstitutionen wie der Fachhochschule Graubünden und dem CSEM. Weitere solche Kooperationen sollen folgen, wie Technopark-Geschäftsführer Eugen Arpagaus betonte.

Darüberhinaus ist der Technopark Graubünden Mitglied der Technopark-Allianz, der weitere sieben Parks in der Schweiz angehören. Die Technopark Allianz bezeichnet sich als die führende Institution für Jungunternehmertum, Innovation sowie Wissens- und Technologietransfer in der Schweiz.

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