22 Millionen Franken stehen zur Verfügung

Neue Härtefallhilfen für Bündner Unternehmen

Der Kanton Graubünden stellt für besonders betroffene Unternehmen neue Härtefallhilfen zur Verfügung. Die dafür notwendige Vollziehungsverordnung hat die Regierung erlassen. Damit können Unternehmen bald Gesuche stellen.

Von Redaktion GRimpuls Do, 17.12.2020

Insgesamt stehen für Härtefallhilfen rund 22 Millionen Franken zur Verfügung, wie es in einer Mitteilung der Standeskanzlei Graubünden heisst. Davon übernimmt der Kanton rund sieben Millionen, der Bund 15 Millionen Franken.

Die Gelder stehen zur Verfügung, um besonders betroffene Unternehmen mit Sitz im Kanton Graubünden, insbesondere in der Eventbranche, Schausteller, Dienstleister der Reisebranche, Gastronomie- und Hotelleriebetriebe sowie touristische Betriebe zu unterstützen.

Ein Härtefall liege vor, wenn ein Unternehmen im Jahr 2020 im Vergleich zu den beiden Vorjahren einen Umsatzrückgang von über 40 Prozent erleide, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Unterstützung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Beträgen. Sie ist auf maximal 500'000 Franken pro Unternehmen oder zehn Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Vorjahre beschränkt.

Nicht berechtigt für den Bezug dieser Härtefallgelder sind Unternehmen, die einen Anspruch auf andere Covid-19-Finanzhilfen des Bundes in den Bereichen Kultur, Sport, öffentlicher Verkehr oder Medien haben.

Gesuche so schnell wie möglich

Im Moment arbeitet das Departement für Volkswirtschaft und Soziales (DVS) an der Umsetzung und am Vollzug der Härtefallmassnahmen. Gesuche sollen spätestens ab 4. Januar des nächsten Jahres, allenfalls bereits ab 28. Dezember eingereicht werden können, wie die Standeskanzlei schreibt.

Informationen und das Gesuchsformular finden Sie hier.