Die Klosters-Madrisa Bergbahnen AG blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr zurück

Madrisabahn trotz Verlust auf gutem Weg

Die Klosters-Madrisa Bergbahnen AG schreibt für das vergangene Geschäftsjahr einen Verlust von 2,4 Millionen Franken. Grund dafür seien höhere Abschreibungen.

Von Redaktion GRimpuls Di, 20.08.2019

Die Klosters-Madrisa Bergbahnen AG ist im Umbruch. Die finanzielle Sanierung sei in die Wege geleitet, die Geschäftsführung neu besetzt und auch erste operative Verbesserungen erzielt worden. Das schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung zum Geschäftsjahr 2018/19.

Das Jahr sei geprägt gewesen von einem heissen Sommer und einem schneereichen Winter. Beides habe zu einer Steigerung der Ersteintritte und damit einer Zunahme des Verkehrsertrags um knapp 108'000 Franken geführt. Gleichzeitig sank der Warenaufwand um 13 Prozent. Beide Effekte hätten den Rückgang beim Gastronomieertrag und beim übrigen Betriebsertrag kompensieren können, heisst es in der Mitteilung weiter. Höhere Personalkosten hätten aber dazu geführt, dass das EBITDA von rund 517'000 auf gut 161'000 Franken zurückging. 

Dank der tatkräftigen Unterstützung einer Investorengruppe habe in den letzten Jahren in die Modernisierung und den Ausbau des Angebots auf Madrisa investiert werden können. Diese Investitionen hätten aber zu höheren Abschreibungen geführt, welche letztlich einen Grossteil des Jahresverlusts von rund 2,4 Millionen Franken ausmachten.

Obwohl sich die finanzielle Situation insgesamt verbessert habe, bleibe die Liquiditätslage angespannt. Es seien weitere Optimierungsmassnahmen nötig, um den Betrieb auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, schreibt der Verwaltungsrat in der Mitteilung. Neben weiteren Sanierungsmassnahmen gehe es nun darum, operative Fortschritte zu erzielen und die Entwicklung mit neuen Ideen voranzutreiben, hält das Unternehmen fest.

Die Generalversammlung der Klosters-Madrisa Bergbahnen AG ist am 13. September.