Der Verein graubündenVIVA erhält einen Leistungsauftrag für die Jahre 2022 bis 2026.

Kanton führt graubündenVIVA weiter

Die Bündner Regierung will das Programm graubündenVIVA fortsetzen und schliesst dazu mit dem Verein graubündenVIVA einen Leistungsauftrag für die Jahre 2022 bis 2026 ab.

Von Redaktion GRimpuls Mi, 13.10.2021

Mit der Fortsetzung von graubündenVIVA wolle die Regierung das regionale Ernährungssystem Graubündens weiter stärken. Der Kanton verfüge in diesem Bereich über ein grosses Wertschöpfungspotenzial, schreibt die Standeskanzlei in einer Mitteilung.

Im Regierungsprogramm 2021 bis 2024 bekenne sich der Kanton zur Bedeutung des Themenfelds regionale Ernährung und Tourismus. Das Potenzial der nachhaltigen und regionalen Lebensmittelproduktion sowie -verarbeitung sei hoch und die Nachfrage weiterhin steigend, heisst es in der Mitteilung weiter.

Partnerschaftlicher Ansatz

Das Programm graubündenVIVA soll in einem partnerschaftlichen Ansatz die Akteure aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Tourismus und Gastronomie befähigen, Innovationen zu entwickeln und nachhaltige Wertschöpfungseffekten auf- und auszubauen.

Zur Weiterführung der operativen Aktivitäten wird eine neue Organisationsform gebildet. Anstelle der bisherigen Umsetzungsorganisation graubündenVIVA AG werde eine vom Verein graubündenVIVA geführte Netzwerkstelle geschaffen, schreibt der Kanton. Diese soll ab dem ersten Quartal 2022 die bisherigen Tätigkeiten der graubündenVIVA AG übernehmen.

Diese Netzwerkstelle arbeite sehr eng mit dem Plantahof sowie der  Absatzförderungsorganisation alpinavera zusammen. Dabei gehe es darum, möglichst das gesamte Know-how der beiden bestehenden Organisationen in den Handlungsfeldern und die Synergien, die durch die enge Zusammenarbeit entstehen, zu nutzen.

Zu Umsetzung der Ziele ergeben sich jährliche Kosten für den Kanton von maximal 990'000 Franken. Die Finanzierung erfolge mit jährlich maximal 792'000 Franken gestützt auf das kantonale Gesetz zur Erhaltung und Förderung der Landwirtschaft. Ein ergänzender Beitrag von maximal 198'000 Franken basiere auf dem Wirtschaftsentwicklungsgesetz.