Unternehmen können pandemiebedingte Umsatzverluste dem Kanton nachmelden.

Härtefallhilfen - Umsatzverluste nachreichen

Unternehmen, die bereits ein Gesuch für Härtefallhilfen gestellt und eine Beitragsverfügung erhalten haben, können ab sofort auch Umsatzverluste geltend machen, die sie in den Monaten April bis Juni 2021 erlitten haben.

Von Redaktion GRimpuls Fr, 18.06.2021

Das Onlineformular sowie das Factsheet für die Beantragung dieser Härtefallhilfen sind auf der Webseite des Departements für Volkswirtschaft und Soziales (Härtefallmassnahmen) aufgeschaltet. Die Frist für die Nachreichung der Umsatzverluste von April bis Juni 2021 läuft bis am 15. August, wie die Standeskanzlei Graubünden schreibt.

Das Onlineformular gilt nur für die Nachreichung von pandemiebedingten Umsatzverlusten in den Monaten April bis Juni dieses Jahres. Das bedeute, dass Unternehmen zuvor bereits ein ordentliches Gesuch gestellt haben müssen, das auch härtefallberechtigt sein müsse. Dies werde im Rahmen des ordentlichen Gesuchs entschieden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Höhe der Hilfen für die Umsatzverluste von April bis Juni werden gleich berechnet wie im Rahmen des ordentlichen Gesuchs. Zu beachten sei, dass die Beitragslimiten des Bundes gälten. Seien diese bereits erreicht, könnten keine weiteren Hilfen gewährt werden.

Die Nachreichung der Umsatzverluste von April bis Juni gelte nur für Unternehmen mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von bis zu fünf Millionen Franken. Unternehmen mit einem höheren Umsatz werden bezüglich weiterer Hilfen für erlittene Umsatzverluste speziell informiert.