Konjunkturrückgang dämpft positiven Geschäftsverlauf der Ems-Gruppe

Gutes Ergebnis trotz Umsatzrückgang

Weniger Umsatz und trotzdem ein Rekordergebnis. Der Jahresabschluss der Ems-Gruppe fällt zufriedenstellend aus. Das Unternehmen zahlt seinen Aktionären auch dieses Jahr wieder eine ausserordentliche Dividende aus.

Von Redaktion GRimpuls Fr, 07.02.2020

Die Ems-Gruppe erzielte im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 2153 Millionen Franken und ein Betriebsergebnis von 624 Millionen Franken. Der Umsatz lag damit leicht unter dem Vorjahr (2318 Millionen Franken), das Rekordergebnis des Vorjahrs konnte aber leicht übertroffen werden, die Ems in einer Mitteilung schreibt. Dies dank frühzeitig eingeleiteter Effizienzprogramme.

Zurückzuführen sei der Umsatzrückgang auf den bereits Anfang 2019 vom Unternehmen erwarteten Rückgang der Weltkonjunktur durch die immer wieder aufflammenden Handelskonflikte zwischen den Grossmächten, die zu Unsicherheiten in den globalen Lieferketten geführt hätten. Aufgrund dieser unsicheren Lage, habe sich der Schweizer Franken vor allem gegenüber dem Euro verteuert, heisst es in der Mitteilung weiter.

Das Betriebsergebnis von 624 Millionen Franken liegt 0.6 Prozent über jenem des Vorjahrs. Für das Geschäftsjahr 2019 plant das Unternehmen wieder die Ausschüttung einer ausserordentlichen Dividende von 4.40 Franken pro Aktie. Neben der ordentlichen Dividende von 15.60 Franken pro Aktie sollen somit insgesamt 20 Franken pro Aktie zur Ausschüttung gelangen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Ems-Gruppe mit einer anhaltend schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung. Ungeklärte politische und wirtschaftliche Konflikte sowie der Coronavirus dürften weiterhin für Unsicherheiten sorgen, schreibt sie in der Mitteilung. Trotzdem erwartet Ems für das laufende Jahr ein Betriebsergebnis auf Vorjahreshöhe.