Umfrageergebnis von Studierenden der FH Graubünden zeigen die fünf Top-Arbeitgeber in Graubünden.

Graubündner Kantonalbank an der Spitze

Im Auftrag der Agentur Markenkern AG haben sieben Studierende der Fachhochschule Graubünden in einer empirischen Marktforschungsarbeit die fünf Top-Arbeitgeber in Graubünden ermittelt. An der Umfrage nahmen 322 Personen teil.

Von Redaktion GRimpuls Di, 08.06.2021

Die Top-Arbeitgeber sind laut der Umfrage die Graubündner Kantonalbank, die Hamilton AG, die Rhätische Bahn, der Kanton Graubünden sowie Somedia. Diese Unternehmen seien vor allem auf Grund der eigenen Erfahrung der teilnehmenden Personen sowie durch Erfahrungen von Bekannten, Freunden und Familie gewählt worden, heisst es im Endbericht der Studie.

 

Top-Arbeitgeber Ranking

 

Für die Befragten erreiche ein Unternehmen dann den Top-Status, wenn es dem Arbeitnehmenden Anerkennung schenke. Wichtig sei ausserdem ein flexibles Arbeitsmodell, der Lohn, eine offene Kommunikation, eine gute Work-Life-Balance und Förderungsangebote, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzuentwickeln, heisst es in der Umfrage weiter.

Weniger wichtig sind den Befragten Angebote wie Gewinnbeteiligung und Prämien, regelmässige Teamevents und die Möglichkeit der Kinderbetreuung.

Merkmale für einen Toparbeitgeber

 

Onlineportale sind im Trend

Untersucht wurde auch, wie sich die Umfrageteilnehmer über mögliche Jobs informieren. Galt dafür das Zeitungsinserat lange als das Mass der Dinge hat sich der Stellenmarkt schon seit einiger Zeit ins Web verschoben. So gaben 23 Prozent der Befragten an, dass sie sich über neue Stellenangebote in Online-Stellenportalen informieren. Auf dem zweiten Platz mit 17 Prozent liegen Empfehlungen durch Freunde, Bekannte und Familie gefolgt von Unternehmenswebseiten (12 Prozent) und Social-Media-Kanälen (11 Prozent). Erst dann folgt mit zehn Prozent das Zeitungsinserat. 

Auch für die Bewerbung wird der elektronische Weg immer wichtiger. Beliebtestes Mittel, um eine Bewerbung loszuschicken ist mit 31 Prozent das E-Mail, gefolgt von Onlineformularen (28 Prozent) und der persönlichen Übergabe (18 Prozent) der Bewerbung. Ein Bewerbungsversand per Post wird nur noch von 14 Prozent der Befragten bevorzugt.

Bevorzugte Quellen für die Jobsuche
Bevorzugte Bewerbungswege