Umsatzeinbruch von 25 Prozent im Coronajahr.

Grand Resort Bad Ragaz mit Verlust

Das Geschäftsjahr 2020 des Grand Resort Bad Ragaz war stark geprägt durch die Coronapandemie. Diese hat den Geschäftsgang des Resorts stark negativ beeinflusst.

Von Redaktion GRimpuls Do, 15.04.2021

Der Umsatz des Grand Resorts Bad Ragaz lag mit 80 Millionen Franken rund 25 tiefer als im Vorjahr. Daraus resultierte ein Unternehmensverlust von rund 7,6 Millionen Franken, wie die Grand Resort Bad Ragaz AG in einer Mitteilung schreibt. Dieser Rückgang entspreche den Erwartungen der Unternehmensleitung.

Diese hatte als Reaktion auf die Pandemie verschiedene Massnahmen auf Kostenseite sowie eine Reduktion aller Investitionen auf ein absolutes Minimum angeordnet. Positiv stimme die Unternehmensleitung hingegen die zufriedenstellende Buchungslage in den Sommermonaten. «Hier hat uns das Vertrauen unserer vielen Stammgäste aus der Schweiz, als auch jener Schweizer Gäste, die uns das erste Mal besucht haben, ganz besonders gefreut», wird CEO Patrick Vogler in der Mitteilung zitiert.

Das Jahr 2020 sei für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Unternehmensleitung ein enormer Kraftakt gewesen. Umso wichtiger sei der starke Rückhalt durch die Partner, die Aktionärinnen und Aktionäre, den Verwaltungsrat sowie den Hauptaktionär Thomas Schimdheiny und seine Familie, so Vogler weiter. «Die Familie Schmidheiny ist mit unserem Haus seit vielen Generationen eng verbunden und hat im vergangenen Jahr einmal mehr gezeigt, dass sie auch in schwierigen Zeiten zu ihrem Engagement stehen», sagt Verwaltungsratspräsident Wolfang Werlé.

Generationenwechsel im Verwaltungsrat

Mit der Generalversammlung der Grand Resort Bad Ragaz AG wird ein Generationenwechsel im Verwaltungsrat des Unternehmens initiiert. In einem ersten Schritt werden an der kommenden GV zwei neue Verwaltungsräte gewählt. Vorgeschlagen sind Patrick Vogler als Delegierter des Verwaltungsrats sowie Ilias Läber. Er wird Nachfolger von Dieter Spälti, der als CEO der Spectrum Value Management Ltd. die Interessen der Familie Schmidheiny vertritt.

Im zweiten Schritt wird an der Generalversammlung 2022 Thomas Schmidheiny aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Als Ehrenpräsident werde er aber dem Verwaltungsrat weiterhin beratend zur Seite stehen. Ebenfalls 2022 wird Wolfgang Werlé aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Seine Nachfolge als Präsident übernimmt dann der frühere liechtensteinische Regierungschef Klaus Tschütscher.

Der Abschluss des Generationenwechsels wird 2023 vollzogen. Dann tritt Dieter Spälti aus dem Verwaltungsrat aus, dem er während 18 Jahren angehörte.