Dank exzellentem Anlagegeschäft steigt der Konzerngewinn im ersten Halbjahr um 17,6 Prozent.

GKB wächst stark

Der Halbjahresabschluss 2021 der Graubündner Kantonalbank kann sich sehen lassen. Dank einem exzellenten Anlagegeschäft und den starken Aktienmärkten verzeichnet die Bank ein starkes Konzernwachstum im ersten Semester des laufenden Jahres.

Von Redaktion GRimpuls Do, 29.07.2021

Der Konzerngewinn steig im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode um 17,6 Prozent auf 112,1 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg gar um 31,3 Prozent auf 127.1 Millionen Franken, wie die GKB in einer Mitteilung schreibt. Mit diesem guten Resultat würden sich auch die Aussichten für das ganze Geschäftsjahr verbessern.

«Wir zeigten in der herausfordernden Zeit von Covid-19 eine bemerkenswerte Resilienz», wird CEO Daniel Fust in der Mitteilung zitiert. Die gesamte Mannschaft sei den Veränderungen sportlich entgegengetreten, so Fust weiter. Ausserdem mache die gesunde Struktur der Bank sie weniger anfällig gegenüber Krisen.

Die Kennzahlen

Infobox
  • Konzerngewinn: CHF 112.1 Mio. / +17.6%
  • Geschäftserfolg: CHF 127.1 Mio. / +31.3%
  • Neugeldzufluss (Net New Money): CHF +1'297.5 Mio. / +3.4%
  • Hypothekarwachstum: CHF +469.3 Mio. / +2.6%
  • Cost/Income-Ratio II: 45.0%
  • Rentabilität (RoE): 8.4%

Erfreut über das Halbjahresergebnis zeigt sich auch Bankpräsident Peter Fanconi. «Das Halbjahresergebnis mit einem Wachstum im Kommissionsgeschäft von stolzen plus 41.4 Prozent bestätigt uns, dass wir strategisch die Segel mit dem Ausbau des Anlagegeschäfts und den Beteiligungen im Vermögensverwaltungsgeschäft richtig gesetzt haben.»

Erwartungen für 2021 erhöht

Aufgrund der Semesterzahlen erhöht die GKB den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die angepasste Prognose unterstelle ein freundliches Umfeld an den Kapitalmärkten sowie bei den Kreditrisiken.

Der aktuell erwartete Konzerngewinn liegt erstmalig bei 200 Millionen Franken und der Gewinn je Partizipationsschein bei 78 Franken und damit deutlich über dem Jahr 2020.