Der Kanton Graubünden gibt den Unternehmen mehr Zeit für die Einreichung von Härtefallgesuchen.

Frist verlängert

Von Redaktion GRimpuls Do, 12.08.2021

Der Kanton Graubünden verlängert die Frist für die Nachreichen von Umsatzverlusten um gut zwei Wochen. Neu können Unternehmen die Angaben ihrer Umsatzverluste bis 31. August einreichen, wie die Standeskanzlei Graubünden mitteilt. Danach könnten keine Gesuche mehr entgegengenommen werden.

Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis fünf Millionen Franken, die bis 30. Juni 2021 das erste, ordentliche Gesuch um Härtefallhilfen gestellt haben, erhalten für die pandemiebedingten Umsatzverluste, die sie bis Ende März 2021 erlitten haben, Unterstützungsbeiträge.

Weil sich die behördlichen Massnahmen noch bis in den Frühsommer hingezogen haben, können diese Unternehmen auch noch Umsatzverluste, die sie von April bis Juni 2021 erlitten haben, einreichen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die neue Frist gilt auch für Unternehmen mit einem Jahresumsatz über fünf Millionen Franken. Diese Unternehmen wurden im Rahmen eines ersten, ordentlichen Gesuchs, das bis 30. Juni 2021 einzureichen war, für Umsatzverluste in einer von ihnen gewählten Periode mit Beiträgen unterstützt. Auch diese Unternehmen können noch weitere Umsatzverluste, die sie bis Ende Juni 2021 erlitten haben, bis Ende August 2021 einreichen.

Am Verfahren für die Einreichung der Gesuche ändere sich nichts, schreibt die Standeskanzlei weiter. Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis fünf Millionen Franken müssen ein Onlineformular ausfüllen, Unternehmen mit einem Umsatz über fünf Millionen Franken werden direkt informiert.