Graubündner Kantonalbank bleibt auf Wachstumskurs

Erneut ein Rekordergebnis für die GKB

Die Graubündner Kantonalbank ist 2018 wieder stark gewachsen und erwirtschaftete erneut ein Rekordergebnis. Der Reingewinn vor Reserven stieg auf 198 Millionen Franken.

Von Redaktion GRimpuls

Zum guten Ergebnis der GKB haben alle Geschäftsbereiche beigetragen, wird GKB-CEO Alois Vinzens in einer Mitteilung zitiert. «Damit bestätigt die Bank ihre führende Position im Markt Graubünden», so Vinzens.

Etwas belastet wurde das Ergebnis durch die Performance an den Aktienmärkten, die ein um 6,9 Millionen Franken geringeres Ergebnis erzielten als im Vorjahr. Die Finanzanlagen Wertschriften partizipierten mit einem Verlust von 1,1 Millionen Franken am Ergebnis, während im Vorjahr noch ein positiver Betrag von 3,3 Millionen zu verzeichnen war, heisst es in der Mitteilung weiter.

Erfreut über das Ergebnis zeigt sich auch Bankpräsident Peter Fanconi. Auf der Basis von Zukunftsszenarien befasse sich die GKB fortlaufend mit ihrer strategischen Ausrichtung. Die Diversifikationsstrategie der Bank mit dem Ausbau ihres Anlage- und Vermögensverwaltungsgeschäfts zeige entsprechend positive Wirkung im erzielten Ergebnis 2018, so Fanconi.

Ebenfalls ein operatives Rekordergebnis erzielte die zur GKB gehörende Privatbank Bellerive AG. Wesentlich zum Mehrertrag im Kommissionsgeschäft trug auch die erstmalige Vollkonsolidierung der Albin Kistler AG bei.

Die Kennzahlen:

  • Konzerngewinn: 185,1 Millionen Franken / +2,7 Prozent
  • Geschäftserfolg: 196.1 Millionen Franken / +0,4 Prozent
  • Reingewinn vor Reserven exkl. Minderheiten: 198 Millionen Franken / +0,1 Prozent
  • Neugeldzufluss: +924,6 Millionen Franken
  • Hypothekarwachstum: +687,3 Millionen Franken / +4,2 Prozent
  • Cost/Income-Ratio I: 46,7 Prozent; Cost/Income-Ratio II (inkl. Abschreibungen): 49,9 Prozent
  • Privatbank Bellerive AG, Zürich, erzielte ein operatives Rekordergebnis
  • Erstmalige Vollkonsolidierung der Vermögensverwaltung Albin Kistler AG, Zürich