Runder Tisch zur Lage in Sachen Coronavirus

Bündner Regierung sagt Wirtschaft Unterstützung zu

Die Bündner Regierung und die Wirtschaftsverbände haben an einem runden Tisch über die gesundheitspolizeilichen Massnahmen und die Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs auf die Bündner Wirtschaft gesprochen. Die Regierung informierte sich dabei über die aktuelle Situation der betroffenen Betriebe.

Von Redaktion GRimpuls Di, 03.03.2020

Am runden Tisch zum Coronavirus nahmen die Spitzen der Bündner Wirtschaftsverbände sowie Vertreter der Regierung und Verwaltung teil. Neben Regierungspräsident Christian Rathgeb nahmen die Regierungsräte Marcus Caduff und Peter Peyer teil, wie es in einer Mitteilung der Standeskanzlei heisst. 

Von Seiten der Wirtschaft waren Vertreter des Bündner Gewerbeverbands, der Handelskammer, von Hotelleriesuisse Graubünden, von Gastro Graubünden sowie der Bergbahnen Graubünden teil. Ziel der Gespräche war, sich über die Situation im Kanton bezüglich des Coronavirus zu informieren.

Gesundheitsdirektor Peter Peyer erläuterte die spezielle Situation des Kantons als Grenzkanton zu Italien und die getroffenen gesundheitspolizeilichen Massnahmen, schreibt die Standeskanzlei. Volkswirtschaftsdirektor Marcus Caduff versicherte den Wirtschaftsvertretern, dass die Folgen ernst genommen würden und versprach, die Wirtschaft soweit als möglich zu unterstützen. Insbesondere bei der Bewilligung von Kurzarbeit solle wie bisher das Ermessen des Kantons zugunsten der Betroffenen grösstmöglich ausgeschöpft werden.

Die Wirtschaftsvertreter zeigten für die Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus Verständnis, legten aber auch ihre klare Erwartungshaltung dar, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Aufmerksam machten sie vor allem auf die einschneidenden Folgen, welche die angeordneten Massnahmen für einzelne Branchen der Bündner Wirtschaft haben.

Regierung und Wirtschaftsverbände vereinbarten, bei Bedarf einen weiteren runden Tisch zum Thema einzuberufen.