Durchschnittliches Geschäftsjahr für die Engadiner Kraftwerke

18 Millionen an Wasserzinsen für die Gemeinden

Die Engadiner Kraftwerke AG hat im Geschäftsjahr 2017/2018 über 1240 Kilowattstunden Energie produziert. Die Konzessionsgemeinden und der Kanton Graubünden erhalten Wasserzinsen von insgesamt 18.2 Millionen Franken.

Von Redaktion GRimpuls Fr, 22.02.2019

Die 64. ordentliche Generalversammlung der Engadiner Kraftwerke AG (EKW) vom Freitag in Ardez nahm vom Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2017/2018 Kenntnis. Dieses sei geprägt worden durch die Diskussionen über die Höhe des Wasserzinses, führte Verwaltungsratspräsident Martin Schmid aus. Das Resultat, dass das Wasserzinsmaximum bis Ende 2024 auf dem heutigen Niveau belassen werde, sei für das Engadin hoch erfreulich, wird Schmid in einer Mitteilung der EKW zitiert.

Aufgehellt hat sich das wirtschaftliche Umfeld für die Energieproduzenten im vergangenen Jahr. Die Preise an den Strombörsen sind etwas gestiegen und hätten es den Aktionären erlaubt, die bei den EKW produzierte Energie ohne Verlust verkaufen zu können, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Engadiner Kraftwerke produzierten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/2018 mit 1243 Millionen Kilowattstunden eine um rund 6,4 Prozent geringere Energieproduktion als im langjährigen Mittel. Zurückzuführen sei dies auf den sehr trockenen Sommer 2018.

Dennoch war die Energieproduktion höher als im Vorjahr, sodass die Produktionskosten mit 4,94 Rappen zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder unter den an den internationalen Märkten gehandelten Strompreisen lag.

Investitionen von 23,7 Millionen Franken

Die EKW investierten im vergangenen Geschäftsjahr knapp 24 Millionen Franken in mehrere Projekte. Dazu gehören die erste Etappe der Verkabelung der EKW-Netzanlagen, der Abschluss der Sanierung des Kraftwerks Martina sowie das Gemeinschaftskraftwerk Inn, an dem die EKW zu 14 Prozent beteiligt sind.

Die Generalversammlung wählte auch noch zwei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat. Markus Dietrich, Leiter Produktion bei CKW wird Nachfolger von Esther Denzler und Thomas Fürst, Vertreter von Alpiq Suisse ersetzt Christian Plüss für die verbleibende, zweijährige Amtsdauer.